INVISIBLE LIMTS on myspace:

Mailo IL
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Impressum

                       Biografie -Stations

1985/86

1987-1990

1991-1993

1994-2005

INVISIBLE LIMITS - Die Bandgeschichte

1991 - 1993 - Reife

 

Ihr drittes Studioalbum produzierten Marion, Andreas, Ralf und Jürgen 1991 mit dem Engländer John Fryer (Depeche Mode, Nine Inch Nails, HIM), von dem die Band heute sagt, er habe sie um vielseitige Erfahrungen bereichert. Ihre Stücke bekamen immer mehr Songcharakter, verloren jedoch nie den Bezug zu ihren muskalischen Wurzeln. Invisible Limits - familiar!Lieder wie „Insight“, “Deadlock“ oder „Sex Symbol“ zeigten sich nun in durchdachten Arrangements mit der für die LIMITS typischen Melancholie. Die stetige musikalische Entwicklung seit 1985 war deutlich mit ihrem dritten Album „familiar!“ (1991) zu erkennen.
“Anders als viele Knüppel-Bands aus dem florierenden Electro-Wave-Spectrum schaffen INVISIBLE LIMITS mit feingestrickten Arrangements wohlkalkulierte Spannungsbögen”, urteilte der MUSIK-EXPRESS und wunderte sich über die “eigentümlich sugges-
tive Koexistenz zwischen der kultiviert virginen StimmeGruppe des Monats im Fachblatt 1992 und einer Band, die vom orthodoxen Techno-Image peu à peu abrückt und in phantasievollere Dance-Pop-Gefilde konver-
tiert” (MUSIK-EXPRESS 01/92).
Und auch das FACHBLATT gratulierte der Band zu dem “gewaltigen Sprung nach vorn” (März 92) und machte INVISIBLE LIMITS im
Juli 1992 zur “Gruppe des Monats”.

Ein grundlegendes Element der Karriere von INVISIBLE LIMITS waren immer wieder ihre Live-
Shows. Für die „familiar!“-Tour durch Deutschland im Jahr 1992 engagierten sie Markus Giltjes (Pink Turns Blue) als Schlagzeuger und schufen damit einen satten hypnotisch-
transparenten Livesound, der Kritiker wie Fans in den meist ausverkauften Clubs restlos überzeugte. Mit atembe-
raubend effektvollen Lightshows perfektionierten sie die Show. Die Bühnen wurden immer größer, auf Festivals wie Rheinkultur und Lords of Independence oder auch das frühe Bochum Total (1989, -90, -92) zeigten sich die Musiker so professionell und voller charismatischer Spielfreude wie nie zuvor. Während in den 80er Jahren die Bühnenper-
formance eher kühl und distanziert wirkte, riss die 90er-Show der Band das Publikum emotional mit. Mit weniger als einer halben Stunde Zugaben ließen die Fans die Musiker selten gehen.Invisible LImits - Live

Der Entschluss, eine Live-Aufnahme zu veröffentlichen, lag damit auf der Hand. Ihr Konzert am 5. Februar 1992 in der Wuppertaler Börse wurde aufgezeichnet und unbearbeitet auf Ihrer CD „live“ publiziert. Das Album gibt die authentische Atmosphäre eines INVISIBLE LIMITS-Konzertes wieder.

Im Herbst 1992 verließ Ralf Schauf die Band, um sich neuen Projekten zu widmen. Marion und Andreas Küchenmeister schrieben nun als Duo gemeinsam neue Songs. Andreas  komponierte am Keyboard, Marion schuf die typischen mehrstimmigen Gesänge und schrieb weiterhin die Texte. Ihre Musik wurde persönlicher und die Songs bekamen emotionale Tiefe. „Violence“, „Stranger“ oder „Soldiers of the Light“ schlugen gesellschaftskritische Töne an, „You´ll never know“ rechnete mit persönlichen Erfahrungen ab.

Das vierte Studioalbum wollte die Band selbst produzieren. So verkrochen sich die Musiker im Frühjahr 1993 ins Studio und luden zahlreiche musikalische Gäste ein: Nigel Butler und Andy Falconer (The Orb) aus England brachten Ideen bezüglich Programming, Technik und Arrange-
ment ein. Len Davies schuf am Mischpult einen glasklaren, edlen Studio-
sound. Darrin Huss (Psyche) sang mit Marion die Chöre zu „Soldiers of the Light“ und „Stranger“, Klaus Fiehe ließ sich zu einem Saxophon-Solo auf „Imagination“ überreden. Zu guter Letzt holten sich Marion und Andreas ein komplettes Streichensemble ins Studio, welches ihre akustische Coverversion von „Imagine“ (John Lennon) nach einem eigens geschriebenen Arrangement spielte.

Bei aller Freude an der Arbeit gab es auch schwere Tage während der Produktion. Mitten in den Aufnahmen verließ Jürgen Jaeger die Band, um bei einer anderen einzusteigen. Marion und Andreas engagierten einen Gastgitarristen.
Dann starb Marions enge Jugendfreundin Michaela ganz plötzlich nach einem schweren Motorradunfall, was Marion emotional so stark belastete, dass sie für einige Zeit keine Zeile mehr singen konnte.

Unruhe ins Studio brachte auch der Wechsel der Plattenfirma während der Produktion. Unsicherheiten und unterschiedliche Ansichten über diesen Schritt machten es schwer, sich auf die Musik zu konzentrieren.

Aber trotz allem legten INVISIBLE LIMITS mit ihrem Album „Violence“ im Violence - INVISIBLE LIMITSSeptember 1993 ihre ausgreifteste und professionellste Studioproduktion vor.
Das Fachblatt nannte das Album “eine konsequente Weiterentwicklung in puncto Melodie und Arrangement” und lobte “die Minimal-Akustik-Coverversion mit Streichern von John Lennon´s Imagine, der Marions Stimme eine unerhört bezaubernde Note verlieh” (Fachblatt 01/94).

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