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Impressum

                       Biografie -Stations

1985/86

1987-1990

1991-1993

1994-2005

INVISIBLE LIMITS - Die Bandgeschichte

1985 - 1986 - Der Beginn

 

Begonnen hatte alles in den frühen 80ern – in der im Dortmunder Norden gelegenen Szene-Discothek „Memphis“. Ein Magnet für junge zornige Menschen, die sich zu der Musik von Anne Clark, Joy Division, The Cure, Depeche Mode, Killing Joke und all den anderen Helden der 80er Wave Szene – zumeist aus dem großen Britannien – ihren Alltagsfrust von der Seele tanzten. Hier trafen sich alle, die dem Mainstream-Gedudel der 80er Jahre entkommen wollten und auf der Suche nach einem neuen aufregen-
den Sound waren; individueller Style inbegriffen, INVISIBLE LIMITS im Kohlenkeller (1985)Hauptsache nicht „normal“ sein und sich immer von der Masse abheben. „Es war der einzige Club, in dem ich als Frau allein tanzen und rumstehen konnte, ohne dass irgendwer mich blöd angequatscht hat“, sagt Marion Küchenmeister.

In diesem Schmelztigel kreativer innovativer Engergie liefen sich Thomas Lüdke (Vocals, Keyboards) Ralf Schauf (Bass), Andreas Küchenmeister (Drums, Keyboards) und Marion Küchenmeister (vocals) zum ersten Mal über den Weg. Die drei Jungs – damals bereits gut befreundet – wagten sich vor und luden Marion zu einer Session in ihren bescheidenen Proberaum ein.

Diese Session im April 1985 verlief so gut, dass der erste gemeinsame Song „Thoughts“ entstand; wenig später folgte „For You“ und „Shadows“.

INVISIBLE LIMITS waren geboren.

Niemand jedoch ahnte, dass sich das, was damals in einem schmutzigen schwarzen Kohlenkeller in der Dortmunder Stadtmitte begann, innerhalb weniger Wochen zu einem der erfolgreichsten Deutschen Independent Acts der achtziger Jahre entwickeln sollte.

Die ersten beiden Bausteine zu der INVISIBLE LIMITSLove is a kind of Mysterie (1985) Devil Dance - Invisible LimitsErfolgsstory waren “Love is a kind of Mystery” (
1985) und “Devil Dance” (1986), zwei Maxi
Singles, die bis heute zum Repertoire eines jeden guten    Dance - Clubs ge-
hören.
DJ´s reichten die beiden Stücke seinerzeit als “Home-Recording” per Kassette von Hand zu Hand So hatten INVISIBLE LIMITS schon vor der ersten Vinyl-
Veröffentlichung den Durchbruch in der deutschen Wave-Szene der 80er Jahre geschafft.
Für die Band kam der große Erfolg ihrer ersten Maxis überraschend und warf existentielle Fragen auf: Wie geht es jetzt weiter, welche musikalische Richtung soll es werden? Unterschiedliche Meinungen über Ziele, den persönlichen Einsatz und besonders über Sound und Stil von INVISIBLE LIMITS prallten aufeinander.
1986 trennten sich die musikalischen Wege. Thomas Lüdke gründete sein Solo-Projekt „Invincible Spirit“ und hatte mit „Push“ einen überragenden Szene-Erfolg. Er verfolgte die elektronisch härtere Variante, ganz in der Tradition der ersten beiden LIMITS-Maxis, deren Songs ebenfalls aus seiner Feder stammten.

Andreas und Marion Küchenmeister setzten sich mit Ralf Schauf zusammen und schrieben Songs wie „Demand for Supply, „No Doubts“ oder „Friends“ für das erste INVISIBLE LIMITS-Album. Gitarren sollten das Klangbild abrunden, und damit wiesen in eine tanzbare, melancholische Richtung. Marion als Frontfrau prägte mit ihrer hellen und klaren Sirenenstimme den Sound der LIMITS, gab ihm so sein unverkennbares Markenzeichen: Weiblicher Gesang auf einem Elektro-Pop-Soundbett.

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